Goliathwatch beim Bürgerforum

Bei unserem letzten Treffen am 2. Oktober haben wir viele interessante Informationen aus dem Bereich der Wirtschaft von Thomas Dürmeier, dem Gründer von Goliathwatch, erhalten. Es gibt zum Beispiel 4 große Konzerne in allen Lebensmittelbereichen, die den jeweiligen Markt wie in einem Kartell dominieren und Preisabsprachen treffen. Bei den sozialen Medien ist dies sogar noch extremer. Google hat z.B. einen Marktanteil von 90%, was einem Monopol gleichkommt… Ähnlich ist auch der CO2 Ausstoß bei wenigen Großkonzernen konzentriert. RWE produziert beispielsweise 0,5% des globalen CO2 Ausstoßes… Gleichzeitig gibt es kaum Klagen beim Bundeskartellamt. Vor Goliathwatch hat dort noch nie eine NGO eine Anfrage gestellt. Und auch die Bürger wissen nicht um die dramatischen Umstände in der Wirtschaft. Dies kann man aber auch leicht damit erklären, dass die Journalisten auch nur arbeiten um Geld zu verdienen, und niemand ist wirklich bereit für Konzernkritische Nachrichten zu zahlen. Gleichzeitig ist es eine sehr kostengünstige Methode für Konzerne andere Projekte oder Kritiker über die Medien zu diskreditieren. Für den Menschen gefährlich ist auch das Patentieren von Pflanzen und Samen. Viele Bauern sind so schon in eine gefährliche Abhängigkeit geraten (auch durch die Software, die sie benutzen). Insbesondere die Fusion von Konzernen wie Bayer und Monsanto zeigt, dass diese Abhängigkeit auch unbedingt gewollt ist.

Neben der Aufklärung ist es für Goliathwatch auch wichtig Alternativen zu leben, Widerstand und Protest zu leisten und Mehrheiten zu finden (https://goliathwatch.de)

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