Innovative Ideen für mehr Demokratie

Anbei ein interessantes Interview auf KenFM über den Macher der App ‚Democracy‘.

Interessant ist auch das Projekt ‚Omnibus für mehr direkte Demokratie‘. Der OMNIBUS ist von April bis November unterwegs. Er fährt in circa 100 Städte im Jahr, und nimmt am Unterricht an Schulen und zahlreichen Veranstaltungen teil….

Mehr Demokratie e.V. startet zudem den Bürgerrat Demokratie in Deutschland. Bis zum 18. Mai kann man sich hier anmelden. In sechs Städten (Erfurt, Schwerin, Koblenz, Gütersloh, Mannheim, München) treffen jeweils rund 60 Menschen aus der Bürgerschaft und aus der Politik aufeinander. Ihr Thema: Wie steht es um unsere Demokratie? Braucht sie ein Update? Was ist zu bedenken, wenn man die parlamentarische Demokratie um direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung ergänzt?

Mehr Infos zum Thema Bürgerbeteiligung auf meiner Seite findest du hier.

Am 10. und 11. Mai gab es zudem eine interessante Konferenz in Weimar zur Postwachstumsstadt. Auf deren Plattform werden die Ergebnisse hiervon veröffentlicht und ein digitaler Austausch mit anderen Interessierten ermöglicht…

Ist eine Stadt denkbar, die von ökonomischen Wachstumslogiken entkoppelt ist? Und wird diese letztlich ‚by design or by disaster‘ realisiert? Wie können urbane Räume und Gesellschaften unter und jenseits von ökonomischen Wachstumszwängen so gestaltet werden, dass allen ein gutes Leben ermöglicht wird?
Die radikale sozial-ökologische Transformation städtischer Räume und Gesellschaften.
Plattform für Vernetzung, Termine, Arbeitsgruppen, Diskussionen.

Es folgt bald noch mehr … Weitere Hinweise zu interessanten Links und Projekten sind willkommen!

Das Bürgerforum Dulsberg lädt am 12.5. in den Kulturhof zu einem Demokratieexperiment zum mitmachen ein!

"Wie bekommen wir den Dulsberg CO2-Neutral?"
"Heißt Demokratie alle 4-5 Jahre wählen gehen?"
"Wer ist noch für eine Reaktivierung des Planschbeckens im Grünstreifen?!

Exakt zwei Wochen vor den EU- und Bezirkswahlen will das Bürgerforum Dulsberg den Bewohnern, und dem Dulsberg verbundene Menschen, die Möglichkeit geben selbst aktiv zu werden, mit anderen Bewohnern ins Gespräch zu kommen und ihre Wünsche über zukünftige Entwicklungen im Stadtteil zu äußern. Im der Politik werden viele Entscheidungen getroffen, die die BürgerInnen nicht wirklich wollen. Manche drängenden Probleme, wie zum Beispiel der Klimawandel, werden nicht angepackt. Viele fühlen sich machtlos und sehen keine Möglichkeit sich selber in Entscheidungsprozesse mit einzubringen. Dies führt zu Frustration bei den Bürgern, die sich nicht nur durch Bewegungen wie Fridays for future zeigt, sondern auch durch eine sinkende Wahlbeteiligung und eine Zunahme von Protestwählern. Dies ist insbesondere auf dem Dulsberg ersichtlich, wo es bei der letzten Bürgerschaftswahl eine Wahlbeteiligung von nur 42,7% gab.

Dem soll das Bürgerforum entgegen wirken. In Kleingruppen werden Fragen zum Stadtteil diskutiert und die Ergebnisse später gewertet. Das Ganze wird von einer professionellen Moderation durch Wolfgang Scheffler und Expertenvorträgen begleitet. Der gemeinsame Austausch und der Spaß an der Sache steht dabei im Vordergrund. Für ein gemeinsames Mittagessen ist ebenfalls gesorgt. Bei Bedarf kann auch eine Aufwandsentschädigung und eine Kinderbetreuung sichergestellt werden. Um eine hohe Effizienz des Treffens zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl jedoch auf 25 Personen begrenzt. Es wird zudem darauf Wert gelegt, dass die Teilnehmer möglichst auch die verschiedenen Bevölkerungsgruppen abbilden und somit repräsentativ für den Stadtteil sind. Um eine verbindliche Anmeldung mit Angaben zu Name, Alter und Beruf unter buergerforum-dulsberg@mail.de, wird gebeten (die Anmeldefrist ist aufgehoben).

Die offizielle Einladung mit den Fragen denen wir uns widmen wollen..